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Samstag, 10. September 2016

Rezension zu: Seelen

Seelen von Stephenie Meyer hat 864 Seiten und ist im Carlsen Verlag erschienen.

Klappentext: »Seit jener ersten Nacht, in der ich geschrien habe, als ich die Narbe in seinem Nacken ertastete, hat er mich nicht mehr geküsst. Will er mich nicht mehr küssen? Sollte ich ihn vielleicht küssen? Und wenn er das nicht mag? Ich überlege, ob er wirklich so gut aussieht, wie ich glaube, oder ob es mir nur so vorkommt, weil er außer mir und Jamie der einzige Mensch auf der ganzen Welt ist. Er drückt meine Hand und mein Herz donnert gegen meine Rippen. Es schmerzt, dieses Glück.«

Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat ...

Schreibstil & Cover: Seelen ist einer dieser Science-Fiction Romane, die einen einfach umhauen. Stephenie Meyer´s Schreibstil ist mir ja schon von Twilight bekannt, und auch hier ist er einfach fantastisch. Sie beschreibt so super, dass man sich genau vorstellen kann, wie diese kleinen Seelen einem in der Hand liegen. Der Klappentext führt vielleicht zu Verwirrungen, da die Geschichte nicht aus der Sicht von Mel erzählt wird, sondern aus der Sicht von Wanda, und Mel nur in ihren Gedanken mit ihr spricht. Ich finde aber, das wird sehr gut umgesetzt und auch die kurzen Momente, in denen Mel ihren Körper wieder zurück erlangt, sind spannend. Die Sucherin (hat sie eigentlich einen Namen?) ist einer dieser Buchpersonen, die man vom ersten Wort aus hasst. Richtig spannend wird es aber erst, als Wanda Mel´s Wünschen nachgibt und sich auf die Suche nach dem Haus von Mel´s Onkel Jeb macht, der noch menschlich ist. Als sie dieses schließlich finden, ist Mel´s Freude riesig, aber woher sollen ihre Freunde und Verwandte wissen, dass sie noch irgendwo da drin existiert? Normalerweise werden die Menschen nämlich von den Seelen aus ihrem Körper verdrängt, was auch Jeb und seine Familie, sowie Jared, Mel´s große Liebe, und alle anderen Menschren glauben. Einzig Jamie, Mel´s kleiner Bruder, glaubt daran, dass Mel noch lebt. Nach langen Diskussionen nehmen die Menschen Wanda/ Mel auf und diese darf in die riesigen, unterirdischen Gewölbe, die man sich ebenfalls richtig gut vorstellen kann. Wanda verbringt immer mehr Zeit mit der Gruppe, gliedert sich gut ein und sehnt sich, genau wie Mel, nach Jared, der sich immernoch vor ihr verschließt. Aber die Menschen wollen immernoch alle Seelen vertreiben und Wanda sieht bald ein, dass auch sie nicht bleiben kann. Sie zeigt den Menschen eine Methode, wie sie die Seelen aus den Körpern rausholen können, ohne diesen zu schaden. Irgendwann ist auch sie dran, aber Jamie und Ian, in den sie sich verliebt hat, retten sie - und Mel.

My personal Mind: Ich habe erst das Buch gelesen und ein paar Tage später den Film gesehen, der zwar gut umgesetzt ist, aber meiner Meinung nach fehlen die vielen Freundschaften, die Wanda schließt und die Geschichten aus ihren vorherigen Leben. Allerdings hat dieser mir aber auch gezeigt, wie wunderschön und supergut das Buch eigentlich ist. Deshalb bekommt das Buch von mir 5 von 5 Kiwis, die es echt verdient hat, und der Film 3,5 von 5 Kiwis!


 

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