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Sonntag, 17. Juli 2016

Rezension zu: Der Junge im gestreiften Pyjama



Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne hat 272 Seiten und ist im Fischer Verlag erschienen.

Klappentext: Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

Schreibstil, Cover und My personal Mind: Wie der Klappentext schon verrät, ist dieses Buch anders, als die Meisten. Ich finde, man das Buch nicht wirklich rezensieren, und ich werde das hier jetzt auch gar nicht versuchen. Das Buch ist super, von der Idee her, aber auch schrecklich, weil es ja wahr sein könnte
- wie gesagt, es lässt sich schwer beschreiben.
Das Cover passt gut und ich finde, es ist ein lesenswertes Buch, auch wenn es von einem schlimmen Thema handelt, oder auch gerade deswegen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, da sonst alles verraten wird. Allerdings rate ich schwer emotionalen Personen, sich lieber zweimal zu überlegen, ob sie das Buch jetzt lesen möchten - oder es lieber sein lassen.
Eine Bewertung möchte ich, aus oben genannten Gründen, auch nicht abgeben.


Bildergebnis für der junge im gestreiften pyjama
( Bild von weltbild, da wir das Buch in der Schule gelesen haben, und es schon wieder abgeben mussten)

Montag, 11. Juli 2016

Rezension zu: Die Seiten der Welt

Die Seiten der Welt von Kai Meyer hat 556 Seiten und ist als Band 1 der Reihe.

Klappentext:  »Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.«
Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.


Schreibstil & Cover:  Ich finde das Buch super. Es geht um Bücher, was mich alleine schon dazu überredet hat, es zu lesen, die Figuren sind detailreich und abwechslungsreich (jeder hat andere Eigenschaften usw.) beschrieben und vorallem der erste von drei Teilen hat mir besonders gut gefallen. Stellt euch vor, ihr habt eine riesige Bibliothek mit einem süßen Schwarm aus Buchstaben ("Ypsilonzett"), Origami-vögeln und bösen Schimmelrochen - wer würde da nicht den ganzen Tag sitzen?  Jedenfalls, ich finde es eine gute Idee, dass Furia´s Leben erst gemächlich beschrieben wird und ihr Alltag geschildert, bis sie dann plötzlich durch den Tod ihres Vaters  und den Angriff der Umgarnten daraus heraus gerissen wird. Die, uns völlig unbekannten, bibliomantischen Kräfte überfordern einen nicht, sondern werden klar geschildert, ohne den Verlauf der Geschichte zu stören, da Furia auch vieles erklärt werden muss. Ein Wendepunkt ist auch verhanden, den werde ich hier aber nicht nennen, da sonst alles schon gespoilert wäre ;-). Das ist kein Buch, bei dem man sich "Warum tust du das?" denkt, sondern eines, in dem man die Entscheidungen nachvollziehen kann, was ich ebenfalls sehr schön finde. Außerdem geht es nicht, wie in vielen Büchern, nebenher um Liebe, sondern vorallem um Freundschaft und Vertrauen. Jede Person birgt Überraschungen, und ich denke, es sind noch lange nicht alle gelöst.

My personal mind: Das Buch ist superdupertoll. Mehr gibt es einfach nicht zu sagen.
Oh, doch, schaut mal auf der Internetseite vorbei, die ist nämlich supersüß gestaltet und man kann (!) direkt die Bücher bestellen.

Das zweite Buch (Die Seiten der Welt - Nachtbuch) und das dritte Buch (Die Seiten der Welt - Blutbuch) sind ebenfalls alle im FJB Verlag erschienen.




Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Dienstag, 5. Juli 2016

Rezension zu: Monday Club

Wie versprochen, heute die Rezi zu Monday Club von Krystyna Kuhn, welches 381 Seiten hat und im Oetinger Verlag erschienen ist.

Klappentext: Kann ein Mensch zwei Mal sterben? Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit! Die sechzehnjährige Faye Mason leidet seit früher Kindheit unter idiopathischer Insomnie, einer seltenen Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind. Eine Tote, die lebt, und eine schlaflose Heldin, deren Alpträume wahr werden: der erste Band der Mädchen-Mystery-Trilogie der Extraklasse!

Schreibstil & Cover: Ich finde, das Buch ist super gelungen. Das Cover zieht einen praltisch an und der Schreibstil ist fabelhaft. Am Anfang sind die ganzen Namen zwar ein bisschen zu viel, und ich habe immer noch nicht verstanden, wer die schwarze Witwe ist, aber die Hauptfiguren sind gut beschrieben und haben alle eine starke Persönlichkeit. Die Grenze zwischen Halluzinationen und Wirklichkeit ist fast nicht vorhanden und man stellt sich sehr viele Fragen, die sich aber auch fast alle im Laufe des Buches klären. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, und fand das Ende zwar zu... plötzlich, aber Cliffhanger machen alles natürlich noch einmal spannender. Am Anfang zieht es sich ein bisschen, da die Umstände auch erstmal erklärt werden müssen, aber am Ende geht alles Schlag auf Schlag.

My personal mind: Ein supergutes Buch, das  auf einer wahren Begebenheit basiert (!), was mich nochmal fasziniert hat - Ich könnte mir nicht vorstellen, in so eine Sache verwickelt zu werden. Das Buch ist verdammt spannend und ich werde auf jeden Fall die anderen Teile auch noch lesen. Am Ende werden auch noch alle medizinischen Begriffe erklärt, sowie Stellen genannt, aus denen zitiert wurde. Ganz vorne und ganz hinten ist auch eine Karte von Bluehaven abgedruckt - wer guckt sich dann auch immer Route an, die gelaufen / gefahren wird? Ich schon :-)




Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Montag, 4. Juli 2016

Rezension zu: Biss zum ersten Sonnenstrahl

Biss zum ersten Sonnenstrahl ist ein Zusatzband der Twilight-story, die ich einfach super finde, und erzählt von Bree´s Leben als Vampir.

Klappentext: Ich beobachtete, wie sich sein Körper veränderte. Er kauerte sich auf das Dach, mit einer Hand an der Kante. Seine ganze, seltsame Freundlichkeit verschwand und er wurde zum Jäger. Das war etwas, das ich kannte, etwas, womit ich mich wohlfühlte, weil ich es verstand. Ich schaltete mein Gehirn ab. Ich holte tief Luft und atmete den Geruch der Menschen dort unten ein. Es waren nicht die einzigen Menschen in der Gegend, aber die, die uns am nächsten waren. Wenn man jagen wollte, musste man entscheiden, bevor man seine Beute roch. Jetzt war es zu spät um noch irgendwas zu ändern.

Schreibstil & Cover: Ich finde, das Cover passt super zum Rest der Reihe. Es hat zwar nicht so viel mit der Geschichte zu tun, aber das finde ich persönlich nicht schlimm. Der Schreibstil ist, wie von Stephenie Meyer gewohnt, locker und detailreich, mit vielen Umschreibungen. Das einzige, was man hier bemängeln könnte, ist, dass die Story, mit der Liebe zwischen Diego und Bree, ähnlich aufgebaut ist wie die mit Bella und Edward. 

My personal mind: Ich finde die Geschichte gut, aber es ist alles so vorhersehbar. Wer den 3. Teil von Twilight gelesen hat, was man sollte, bevor man das Buch über Bree liest, weiß, dass sie am Ende stirbt. Im Allgemeinen sind auch viele schon bekannte Elemente vorhanden, aber auch ein paar neue, interessante, wie der Ekel von Freaky Fred.  Meyer sagt zwar, dass sie diese Geschichte aus der Sicht eines richtigen Vampirs schreiben wollte, dem wird sie aber nicht gerecht, da Bree kein blutrünstiger Vampir ist, sondern nur einer, der eben Menschenblut trinkt. Für Twilightlover kein Muss, aber zu empfehlen, wenn einen die ewige, unmögliche Liebesgeschichte nicht nervt.
 




Bewertung: 3,5 von 5 Kiwis!

Rezension zu: "Weil wir uns lieben"

"Weil wir uns lieben" von Colleen Hoover hat 380 Seiten und ist Teil 3 von "Weil ich Layken liebe" und "Weil ich Will liebe".

Klappentext: Ein Auf und Ab der Gefühle - das ist die Liebesbeziehung von Will und Layken seit dem ersten Tag, an dem sie sich trafen. Erst jetzt, nach ihrer Hochzeit, scheint ihr Glück perfekt zu sein - wäre da nicht Wills Vergangenheit, die einen Keil zwischen die beiden zu treiben droht...

Schreibstil & Cover:  Im dritten Teil werden die Erlebnisse aus Will´s Sicht geschildert, während Layken und Will sich in ihrer Hochzeitsnacht befinden. Die Außengeschichte, also das was im Moment passiert, besteht eigentlich nur aus Küssen und Kuscheln, was ich ein bisschen... komisch finde. Die Flashbacks sind zwar interessant, aber man weiß ja, wie es ausgeht. Das Cover ist, wie die anderen der Reihe, sehr schön, aber schlicht, und man kann den Zusammenhang zwischen "Weil ich Layken liebe" und "Weil ich Will liebe" sofort erkennen. Hoover´s Schreibstil ist natürlich immer noch so gut wie vorher, aber es wirkt ein bisschen erzwungen, als wollte sie nur noch einen Bestseller verkaufen.

My personal mind: Ich finde das Buch nicht gelungen. Klar, die ersten beiden Teile waren super, keine Frage, und jeden hat ihre Zukunft interessiert, aber der dritte Teil wirkt gestellt, übertrieben und ist einfach zu "typisch". Die Zukunft der Beiden ist zwar interessant, aber ich denke mir lieber selbst den weiteren Verlauf der Story aus, und dafür, dass von den 380 Seiten mehr als 250 nur Wiederholung ist, sind die 9,90€ zu viel. Der Klappentext verspricht zu viel, da Will´s Vergangenheit nur im ersten Flashback vorkommt, und das ist die Trennung von Vaughn. Auch der Streit im Hotelzimmer wirkt erzwungen und so, als wollte Hoover noch Spannung reinbringen.



Bewertung: Das Cover ist super, aber die Geschichte hat mich nicht wirklich begeistert, es tut mir fast weh, aber ich kann "Weil wir uns lieben" nur 1,5 von 5 Kiwis geben :,(