Dieses Blog durchsuchen

Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension zu: Einen Wunsch frei

Einen Wunsch frei von Kamy Wicoff hat 446 Seiten und ist im Goldmann Verlag erschienen (Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!)

Klappentext: Ein ganz normaler Morgen, der ganz normale Wahnsinn für Jennifer Sharpe. Während sie ihre Söhne antreibt, sich endlich fertig zu machen, will sie nur schnell die Termine des Tages checken – aber ihr Smartphone ist verschwunden! Doch aus der Katastrophe wird ein Glücksfall, als Jennifer das Handy vor ihrer Wohnungstür findet, ausgestattet mit einer wundersamen neuen App, die es ihr ermöglicht, an zwei Orten zugleich zu sein. So wird aus der dauergestressten alleinerziehenden Mutter Superwoman, die bis spätabends im Büro sitzt und trotzdem ihre Söhne pünktlich von der Schule abholt. Als jedoch ein attraktiver Mann in ihr Leben tritt, stößt selbst Superwoman Jennifer an ihre Grenzen ... Vielleicht ist „alles auf einmal“ doch nicht die Lösung?

Schreibstil & Cover: Das Buch hat eine locker geschriebene Story, die optimistisch rübergebracht wird. Man kann sich den gestressten Alltag von Jennifer gut vorstellen und wüncht sich selbst auch so eine App. Das Ganze ist realistisch, und auch ich würde die App definitiv öfter nutzen als geplant. Die Personen sind detailliert geschildert und ich hatte das Buch schnell durch, weil man unbedingt wissen will, wie das mit den körperlichen Folgen des Wurmloch-reisens und dem 36-Stunden Tagen für Jennifer ausgeht. Ich mochte dr. Sexton, die das Buch mit ihrer verquirlten Art nochmal auf den Kopf stellt. Das Cover, das schlicht gehalten ist, auf dem aber alltägliche Dinge vorzufinden sind, weist nochmal auf das Chaos in Jen's Leben hin. Der Schreibstil von Kamy Wicoff ist, wie schon gesagt, locker und reißt einen leicht mit, allerdings finde ich das Ganze für eine ernste Geschichte fast ein bisschen zu locker.

My personal mind: "Einen Wunsch frei" ist eine schöne Urlaubsgeschichte, die von der Autorin gut rübergebracht wird und allgemein sehr positiv ist. Das Ende ist, wie könnte es auch anders sein, ein Happy End, was mich sehr gefreut hat. Alles in Allem ein echt tolles Buch, das ich gerne gelesen habe.




Bewertung: 4 von 5 Kiwis! 


Sonntag, 16. Oktober 2016

Rezension zu: Wolf Moon River

Wolf Moon River von Rainer Schröder hat 380 Seiten und ist im cbj Verlag erschienen (Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionexemplars!).

Klappentext: Patrick wusste, dass es die Hölle wird – der Trip in die kanadische Wildnis mit dem Lover seiner Mutter und dessen Tochter Olivia. Doch wie nah er Himmel oder Hölle tatsächlich kommen würde, konnte der Siebzehnjährige nicht ahnen. Nachdem das Flugzeug abgestürzt, der Pilot tot und die Mutter verletzt ist, bleibt Patrick nichts anderes übrig, als sich mit der verhassten Olivia zu Fuß durch die Wildnis zu schlagen, um Hilfe zu holen. Doch der Weg in die Zivilisation ist weiter und das Wetter katastrophaler als gedacht. Wie gut, dass sie kurz vor dem Aufgeben auf Jack treffen, der mit dem Kanu auf den Stromschnellen des Wolf Moon Rivers gekentert ist. Doch warum hat der gehetzt wirkende Typ eine Schusswunde? Warum spricht er im Schlaf von einer Leiche? Und wird er wirklich verfolgt? Als Patrick merkt, dass sie auf einen Mörder gesetzt haben, ist es so gut wie zu spät ...

Cover & Schreibstil: Das Cover des Buches ist wunderschön und verleiht dem Ganzen von vornerein einen mysteriösen Eindruck. Die verwendeten Farben passen gut zum Inhalt des Buches, nämlich ein bisschen düster und unheimlich. Die Story ist sehr interessant, und ich finde die Idee von zwei Geschichten, die dann aufeinander treffen super und gut umgesetzt. Geschichte eins, in der vier Freunde in einem Blockhaus mitten im Wald sind, sich betrinken, dann eine Freundin umbringen, einen für schuldig erklären und den dann bei seiner Flucht verfolgen und mit einem Gewehr auf ihn schießen, finde ich ein bisschen... unrealistisch und brutal, vor allem als sie dann auch noch ein Motorboot klauen, aber Geschichte zwei, in der eine "Familie" (Familienkonstellation, siehe Klappentext) auf dem Weg zu einem Blockhaus mitten im Wald mit einem Hubschrauber abstürzt, und Patrick und Olivia dann Hilfe hoeln müssen, ist eher realistisch und auch sehr spannend, da im Laufe der Geschichte immer mehr Erlebnisse aus der Vergangenheit aufgedeckt werden und sich die Jugendlichen immer mehr befreunden. Die Lösung, die sich Jack ausdenkt um zu fliehen, ist ebenfalls nachvollziehbar und der Wendepunkt, der dann passiert, ist wirklich unvorhersehbar und spannend.

My personal mind: Der Autor baut viel Spannung auf und auch an Action mangelt es wirklich nicht. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, war ich ziemlich schnell durch, da man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Also, trotz der Brutalität ist Wolf Moon River ein super gutes Buch, das sich wirklich lohnt.

























Bewertung: 4 von 5 Kiwis!


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Rezension zu: These Broken Stars

These Broken Stars von Amie Kaufman und Meagan Spooner ist im Hyperion Verlag (die englische Version) erschienen und hat 374 Seiten. Ich habe es auf Englisch gelesen, bringe hier aber den Klappentext auf Deutsch.

Klappentext: Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Cover & Schreibstil: Das Cover, sowohl das engliche als auch das deutsche, ist wunderschön, und es war fast ein Coverkauf. Ich wollte eigentlich die deutsche Ausgabe, weil ich da das Cover so toll fand, aber das gab es nur noch es als Hardcover und ich wollte nicht schon wieder 20€ für ein Buch ausgeben (Obwohl es sich gelohnt hätte!). Jedenfalls habe ich dann das englische Taschenbuch gekauft und war sehr zufrieden. Das Kleid, das Lilac auf dem Cover trägt, existiert wirklich, was die Autorinnen in einem Interview veraten haben! Obwohl die Schrift über das ganze Bild geht, kann man die galaktische Szene gut shene, da der Schriftzug nicht zu fett ist (Im Deutschen ist es etwas anders, ich stelle euch unten beide Cover rein).
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist echt super, ich habe viele neue Wörter gelernt, und hatte fast keine Probleme, obwohl ich nicht gerade die Beste in Englisch bin : D. Die Wörter, die dann doch noch unbekannt sind, spielen entweder keine Rolle, oder kommen so oft vor, dass man sich aus den einzelnen Zusammenhängen die Bedeutung schließen kann. Am Anfang jedes Kapitels ist ein Ausschnitt aus einem Interview mit Tarver, das wieder auf der Erde stattfindet, was zwar verrät, dass er gerettet wurde, aber nicht, ob Lilac es geschafft hat. Das steigert noch mal die Spannung, vor allem, da der Leser wirklich Existenzängste hat (War zumindest bei mir so, fragt gewisse Leute, die bei DER Szene dabei waren... XD ) Klar, am Anfang fand ich das mit den mysteriösen Stimmen ein bisschen komisch, aaaber am Ende wird alles (zumindest fast alles) aufgelöst und ich hatte wieder diesen "Aha!"-Moment. Wie ihr schon merkt, das Buch hat mir echt gut gefallen (bis auf ebendiese Stelle, die ich jetzt nicht spoilern werde...)

My personal mind: Ich habe das Buch geliebt, überall mithingeschleppt (deswegen sieht es auch nicht mehr ganz so perfekt aus wie vorher :-(... ), und fand es einfach nur gigantisch. Die SciFi- Elemente sind perfekt gewählt, die Story in sich ist stimmig, und dahinter verbirgt sich noch eine großartige Liebesgeschichte, die zwar vorhersehbar ist, aber besser als erwartet ausformuliert wurde. Es werden tausende Fragen aufgeworfen und ich persönlich warte nur auf die Chance, den zweiten Teil zu bekommen. Ich schätze, mehr muss ich gar nicht sagen, ihr wisst eh schon, wie diese Rezi ausgehen wird : D





Bild vom Carlsen Verlag, da ich nur die englische Ausgabe habe.

























Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Samstag, 24. September 2016

Rezension zu: Magic 2.0 - Plötzlich Zauberer

Magic 2.0 von Scott Meyer ist im Luzifer Verlag erschienen (Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!) und hat 430 Seiten.

Klappentext: Martin Banks ist ein ganz gewöhnlicher Typ, der eine sehr ungewöhnliche Entdeckung gemacht hat: Er kann die Realität manipulieren, denn die Realität ist nichts anderes als ein weiteres Computerprogramm. Doch seine kleinen Veränderungen der Realität hier und da bleiben nicht unbemerkt. Um seinen Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen, entschließt er sich, in der Zeit zurückzureisen und im Mittelalter sein Glück als Zauberer zu versuchen.
Denn was sollte da schon schief gehen?
Als hackender Yankee an König Artus Hof muss Martin sich nun alle Mühe geben, um ein vollwertiger Meister seiner Fähigkeiten zu werden, das Geheimnis um den uralten Zauberer Merlin zu lüften und … ja, ihr wisst schon, möglichst nicht dabei umzukommen und so. 

Schreibstil & Cover: Scott Meyer hat einen einfachen Schreibstil, der für mich am Anfang ein bisschen ungewohnt war, aber gewöhnt sich schnell daran und ich habe ihn bei meinem nächsten Buch fast ein bisschen vermisst. Das Cover passt perfekt zur Geschichte des Hackers und ist nicht zu schlicht und nicht zu überfüllt. Die Schrift, die verwendet wurde, macht gleich auf das Hauptthema der Story aufmerksam - Computerprogramme. Durch den Klappentext bekommt man einen sehr guten Einblick in die Geschichte, aber der Wendepunkt wird nicht verraten und man wird wirklich neugierig. Anfangs hatte ich auch kurz Bedenken, ob ich vielleicht mit den Fachbegriffen (Das Meiste spielt ja immerhin im Mittelalter!) Probleme haben würde, aber alles, was jeder Normalsterbliche nicht verstehen würde, wird sofort erklärt und die Sicherheitsbedingungen, die das Programm schützen, sind zwar nicht unbedingt nachvollziehbar, aber gut ausgedacht. Die Hauptthematik schleicht sich durch das ganze Buch und wird am Ende aufgeklärt, was mir einen kleinen "Aha!"- Moment beschert hat. Die einzelnen Personen sind alle sehr detailliert beschrieben und man gewinnt sie alle schnell lieb.

My personal mind: Die Idee des Buches, man könne mithilfe von einem Computerprogramm durch die Zeit reisen und zaubern, ist wirklich genial, und ich kann euch versprechen, dass man nach dem Lesen nach eben so einem Programm sucht. Ich habe keins gefunden, aber fall jemand von euch es findet... Gebt mir Bescheid :)
Magic 2.0 ist eine dieser Geschichten, bei denen man am Ende wütend auf gewisse Charaktere wird und auch nach dem Beenden noch lange über den weiteren Verlauf von Martin´s Leben nachdenkt, was allein schon mindestens 3 Sterne verdient hat. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht sagen, ohne den Wendepunkt zu verraten, also lest einfach selbst, wie ihr euren Kontostand (kostenlos!) verändern könnt ;-)


 



Bewertung: 4,5 von 5 Kiwis!

Samstag, 10. September 2016

Rezension zu: Seelen

Seelen von Stephenie Meyer hat 864 Seiten und ist im Carlsen Verlag erschienen.

Klappentext: »Seit jener ersten Nacht, in der ich geschrien habe, als ich die Narbe in seinem Nacken ertastete, hat er mich nicht mehr geküsst. Will er mich nicht mehr küssen? Sollte ich ihn vielleicht küssen? Und wenn er das nicht mag? Ich überlege, ob er wirklich so gut aussieht, wie ich glaube, oder ob es mir nur so vorkommt, weil er außer mir und Jamie der einzige Mensch auf der ganzen Welt ist. Er drückt meine Hand und mein Herz donnert gegen meine Rippen. Es schmerzt, dieses Glück.«

Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat ...

Schreibstil & Cover: Seelen ist einer dieser Science-Fiction Romane, die einen einfach umhauen. Stephenie Meyer´s Schreibstil ist mir ja schon von Twilight bekannt, und auch hier ist er einfach fantastisch. Sie beschreibt so super, dass man sich genau vorstellen kann, wie diese kleinen Seelen einem in der Hand liegen. Der Klappentext führt vielleicht zu Verwirrungen, da die Geschichte nicht aus der Sicht von Mel erzählt wird, sondern aus der Sicht von Wanda, und Mel nur in ihren Gedanken mit ihr spricht. Ich finde aber, das wird sehr gut umgesetzt und auch die kurzen Momente, in denen Mel ihren Körper wieder zurück erlangt, sind spannend. Die Sucherin (hat sie eigentlich einen Namen?) ist einer dieser Buchpersonen, die man vom ersten Wort aus hasst. Richtig spannend wird es aber erst, als Wanda Mel´s Wünschen nachgibt und sich auf die Suche nach dem Haus von Mel´s Onkel Jeb macht, der noch menschlich ist. Als sie dieses schließlich finden, ist Mel´s Freude riesig, aber woher sollen ihre Freunde und Verwandte wissen, dass sie noch irgendwo da drin existiert? Normalerweise werden die Menschen nämlich von den Seelen aus ihrem Körper verdrängt, was auch Jeb und seine Familie, sowie Jared, Mel´s große Liebe, und alle anderen Menschren glauben. Einzig Jamie, Mel´s kleiner Bruder, glaubt daran, dass Mel noch lebt. Nach langen Diskussionen nehmen die Menschen Wanda/ Mel auf und diese darf in die riesigen, unterirdischen Gewölbe, die man sich ebenfalls richtig gut vorstellen kann. Wanda verbringt immer mehr Zeit mit der Gruppe, gliedert sich gut ein und sehnt sich, genau wie Mel, nach Jared, der sich immernoch vor ihr verschließt. Aber die Menschen wollen immernoch alle Seelen vertreiben und Wanda sieht bald ein, dass auch sie nicht bleiben kann. Sie zeigt den Menschen eine Methode, wie sie die Seelen aus den Körpern rausholen können, ohne diesen zu schaden. Irgendwann ist auch sie dran, aber Jamie und Ian, in den sie sich verliebt hat, retten sie - und Mel.

My personal Mind: Ich habe erst das Buch gelesen und ein paar Tage später den Film gesehen, der zwar gut umgesetzt ist, aber meiner Meinung nach fehlen die vielen Freundschaften, die Wanda schließt und die Geschichten aus ihren vorherigen Leben. Allerdings hat dieser mir aber auch gezeigt, wie wunderschön und supergut das Buch eigentlich ist. Deshalb bekommt das Buch von mir 5 von 5 Kiwis, die es echt verdient hat, und der Film 3,5 von 5 Kiwis!


 

Rezension zu: Layers

Layers von Ursula Poznanski hat 448 Seiten und ist im loewe Verlag erschienen.

Klapppentext: Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun?
In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält.
Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt. 


Schreibstil & Cover: Als erstes möchte ich sagen, dass das Cover einfach genial ist. Man kann den Umschlag dreimal aufklappen und innen sind Hochhäuser und der Spruch: "Die Wahrheit ist vielschichtig", was wirklich super zur Story passt. Der Klappentext ist ein bisschen zerstückelt, und wenn man den Umschlag nicht aufklappt, sieht man nur folgenden Teil:
Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun?
Das ist echt cool, weil so noch mehr Spannung aufgebaut wird (Ich habe den zweiten Teil zum Beispiel erst beim zweiten Mal aufklappen gesehen) und das Thema mit Emil, dem Obdachlosen, zwar immer wieder auftaucht, und eine große Rolle spielt, aber andere Dinge, vor allem das "Werbegeschenk", eine noch viel größere Rolle spielen. Das Loch, das man auf dem Cover sieht, ist aus den verschiedenen Schichten ("Layers"), die man aufklappen kann, zusammengesetzt, was nochmal perfekt zur Story passt. Jetzt zur Geschichte. Am Anfang ist die Sache mit Nico, der Dorian aufsammelt, wirklich komisch, und alles im Haus ist, dem Leser sowie Dorian, noch unbekannt und unklar, was sich ändert, als Dorian "zu den Roten gehört", also diese Werbegeschenke austeilt. Mysteriös ist aber noch, warum er nichts sagen darf, außer "Das ist die zweite Lieferung", was echt spannend ist. Als einer der Beschenkten sein Paket dann nicht annimmt und Dorian es öffnet, ist man noch nicht mal beim Hauptteil der Story, obwohl schon so viel passiert ist. Mit dem sogenannten Visioner kann man nämlich Dinge sehen, die sonst keiner sehen kann, und Dorian ist sogar an eine Master-Ausführung gelangt. Man sieht den Namen, das Alter, die Anstellung und meist noch einen kurzen Text über das bisherige Leben der Person, wenn man jemanden anguckt, was Dorian schnell fasziniert. Aber er findet noch viel mehr Dinge über Bornheim´s Produktion und seine Gründe heraus, und Dorian denkt bald, Bornheim will ihn deswegen umbringen. Immerhin projekziert er Gruselbilder in Dorian´s Sichtfeld. Der Rest ist sehr panisch und man kann das Buch nicht mehr weglegen, bis der "Showdown" stattgefunden hat. Am Ende geht aber alles glimpflich aus und ein großes Missverständnis löst sich.

My personal Mind: Ich konnte das Buch, wie schon gesagt, nicht aus der Hand legen und fand die Idee sowie die Umsetzung einfach perfekt. Die Personen waren gut ausgearbeitet und man konnte Dorian´s Panik am Ende praktisch riechen, so gut hat Ursula Poznanski alles beschrieben. Wie mich schon die Eleria-Triologie fasziniert hat, so hat es auch Layers gemacht. Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil alles schon oben erwähnt ist :)


Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Rezension zu: Love and Confess

Love and Confess von Colleen Hoover hat 380 Seiten und ist im dtv Verlag erschienen.

Klappentext: Auburn & Owen: Sind sie bereit, für ihre Liebe alles zu geben? Fünf Jahre nach dem Verlust ihrer ersten großen Liebe zieht Auburn nach Dallas - und trifft dort auf Owen, in den sie sich Knall auf Fall verliebt. Und ihm geht es genauso. Doch Owen ist der Letzte, auf den Auburn sich einlassen sollte, wenn sie nicht alles, was ihr wichtig ist, verspielen will.

Schreibstil & Cover: Der Schreibstil ist, wie von Colleen Hoover gewohnt, locker und spannend, das Cover passt ebenfalls zu den von mir schon gelesenen CoHo Büchern, was ich sehr schön finde. Auch die Bilder, die Owen malt und die genau an den richtigen Stellen auftauchen, sind einfach wunderschön, obwohl ich eigentlich kein großer Kunst-fan bin :) Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob die Story wirklich ein ganzes Buch füllen kann, aber dann war ich so hin und weg von Auburn´s Problemen, dass ich geschockt war, als das Buch zu Ende war. Ich fand es wirklich schrecklich, wie Lydia und Trey die Situation mit AJ ausgenutzt haben und habe ständig nach einer Lösung für Owen und Auburn gesucht, aber keine gefunden, was die Spannung nochmal kräftig hat steigen lassen, genau wie das "große Geheimnis", das ich hier jetzt nich näher beschreiben will ;). Außerdem finde ich es erwähnenswert, dass Emory, Auburn´s Mitbewohnerin, einen supertollen Job geleistet hat, aber ein bisschen zu wenig erwähnt wurde, auch nach dem "Vorfall" (der mich ausrasten lassen hat!). Die Lösung, die sich schließlich ergibt, ist ebenfalls super und das Ende war, wie alles andere auch, einfach

My personal mind: Love and Confess ist ein wirklich supergutes Buch mit vielen Konflikten und einer schier ausweglosen Situation, die auf Erpressung basiert. Es regt zum Nachdenken an und man denkt die ganze Zeit, was man selbst wohl in einer solchen Situation tun würde. Grade weil ich am Anfang noch ein bisschen unsicher war, und mich das Buch dann so in seinen Bann gezogen hat, gebe ich 5 von 5 Kiwis!

 Da das Buch ein Urlaubs-read war, habe ich leider nur diese Bild, aber kommt schon, der Kleine ist doch einfach süß <3 

Sonntag, 17. Juli 2016

Rezension zu: Der Junge im gestreiften Pyjama



Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne hat 272 Seiten und ist im Fischer Verlag erschienen.

Klappentext: Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

Schreibstil, Cover und My personal Mind: Wie der Klappentext schon verrät, ist dieses Buch anders, als die Meisten. Ich finde, man das Buch nicht wirklich rezensieren, und ich werde das hier jetzt auch gar nicht versuchen. Das Buch ist super, von der Idee her, aber auch schrecklich, weil es ja wahr sein könnte
- wie gesagt, es lässt sich schwer beschreiben.
Das Cover passt gut und ich finde, es ist ein lesenswertes Buch, auch wenn es von einem schlimmen Thema handelt, oder auch gerade deswegen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, da sonst alles verraten wird. Allerdings rate ich schwer emotionalen Personen, sich lieber zweimal zu überlegen, ob sie das Buch jetzt lesen möchten - oder es lieber sein lassen.
Eine Bewertung möchte ich, aus oben genannten Gründen, auch nicht abgeben.


Bildergebnis für der junge im gestreiften pyjama
( Bild von weltbild, da wir das Buch in der Schule gelesen haben, und es schon wieder abgeben mussten)

Montag, 11. Juli 2016

Rezension zu: Die Seiten der Welt

Die Seiten der Welt von Kai Meyer hat 556 Seiten und ist als Band 1 der Reihe.

Klappentext:  »Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.«
Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.


Schreibstil & Cover:  Ich finde das Buch super. Es geht um Bücher, was mich alleine schon dazu überredet hat, es zu lesen, die Figuren sind detailreich und abwechslungsreich (jeder hat andere Eigenschaften usw.) beschrieben und vorallem der erste von drei Teilen hat mir besonders gut gefallen. Stellt euch vor, ihr habt eine riesige Bibliothek mit einem süßen Schwarm aus Buchstaben ("Ypsilonzett"), Origami-vögeln und bösen Schimmelrochen - wer würde da nicht den ganzen Tag sitzen?  Jedenfalls, ich finde es eine gute Idee, dass Furia´s Leben erst gemächlich beschrieben wird und ihr Alltag geschildert, bis sie dann plötzlich durch den Tod ihres Vaters  und den Angriff der Umgarnten daraus heraus gerissen wird. Die, uns völlig unbekannten, bibliomantischen Kräfte überfordern einen nicht, sondern werden klar geschildert, ohne den Verlauf der Geschichte zu stören, da Furia auch vieles erklärt werden muss. Ein Wendepunkt ist auch verhanden, den werde ich hier aber nicht nennen, da sonst alles schon gespoilert wäre ;-). Das ist kein Buch, bei dem man sich "Warum tust du das?" denkt, sondern eines, in dem man die Entscheidungen nachvollziehen kann, was ich ebenfalls sehr schön finde. Außerdem geht es nicht, wie in vielen Büchern, nebenher um Liebe, sondern vorallem um Freundschaft und Vertrauen. Jede Person birgt Überraschungen, und ich denke, es sind noch lange nicht alle gelöst.

My personal mind: Das Buch ist superdupertoll. Mehr gibt es einfach nicht zu sagen.
Oh, doch, schaut mal auf der Internetseite vorbei, die ist nämlich supersüß gestaltet und man kann (!) direkt die Bücher bestellen.

Das zweite Buch (Die Seiten der Welt - Nachtbuch) und das dritte Buch (Die Seiten der Welt - Blutbuch) sind ebenfalls alle im FJB Verlag erschienen.




Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Dienstag, 5. Juli 2016

Rezension zu: Monday Club

Wie versprochen, heute die Rezi zu Monday Club von Krystyna Kuhn, welches 381 Seiten hat und im Oetinger Verlag erschienen ist.

Klappentext: Kann ein Mensch zwei Mal sterben? Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit! Die sechzehnjährige Faye Mason leidet seit früher Kindheit unter idiopathischer Insomnie, einer seltenen Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind. Eine Tote, die lebt, und eine schlaflose Heldin, deren Alpträume wahr werden: der erste Band der Mädchen-Mystery-Trilogie der Extraklasse!

Schreibstil & Cover: Ich finde, das Buch ist super gelungen. Das Cover zieht einen praltisch an und der Schreibstil ist fabelhaft. Am Anfang sind die ganzen Namen zwar ein bisschen zu viel, und ich habe immer noch nicht verstanden, wer die schwarze Witwe ist, aber die Hauptfiguren sind gut beschrieben und haben alle eine starke Persönlichkeit. Die Grenze zwischen Halluzinationen und Wirklichkeit ist fast nicht vorhanden und man stellt sich sehr viele Fragen, die sich aber auch fast alle im Laufe des Buches klären. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, und fand das Ende zwar zu... plötzlich, aber Cliffhanger machen alles natürlich noch einmal spannender. Am Anfang zieht es sich ein bisschen, da die Umstände auch erstmal erklärt werden müssen, aber am Ende geht alles Schlag auf Schlag.

My personal mind: Ein supergutes Buch, das  auf einer wahren Begebenheit basiert (!), was mich nochmal fasziniert hat - Ich könnte mir nicht vorstellen, in so eine Sache verwickelt zu werden. Das Buch ist verdammt spannend und ich werde auf jeden Fall die anderen Teile auch noch lesen. Am Ende werden auch noch alle medizinischen Begriffe erklärt, sowie Stellen genannt, aus denen zitiert wurde. Ganz vorne und ganz hinten ist auch eine Karte von Bluehaven abgedruckt - wer guckt sich dann auch immer Route an, die gelaufen / gefahren wird? Ich schon :-)




Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Montag, 4. Juli 2016

Rezension zu: Biss zum ersten Sonnenstrahl

Biss zum ersten Sonnenstrahl ist ein Zusatzband der Twilight-story, die ich einfach super finde, und erzählt von Bree´s Leben als Vampir.

Klappentext: Ich beobachtete, wie sich sein Körper veränderte. Er kauerte sich auf das Dach, mit einer Hand an der Kante. Seine ganze, seltsame Freundlichkeit verschwand und er wurde zum Jäger. Das war etwas, das ich kannte, etwas, womit ich mich wohlfühlte, weil ich es verstand. Ich schaltete mein Gehirn ab. Ich holte tief Luft und atmete den Geruch der Menschen dort unten ein. Es waren nicht die einzigen Menschen in der Gegend, aber die, die uns am nächsten waren. Wenn man jagen wollte, musste man entscheiden, bevor man seine Beute roch. Jetzt war es zu spät um noch irgendwas zu ändern.

Schreibstil & Cover: Ich finde, das Cover passt super zum Rest der Reihe. Es hat zwar nicht so viel mit der Geschichte zu tun, aber das finde ich persönlich nicht schlimm. Der Schreibstil ist, wie von Stephenie Meyer gewohnt, locker und detailreich, mit vielen Umschreibungen. Das einzige, was man hier bemängeln könnte, ist, dass die Story, mit der Liebe zwischen Diego und Bree, ähnlich aufgebaut ist wie die mit Bella und Edward. 

My personal mind: Ich finde die Geschichte gut, aber es ist alles so vorhersehbar. Wer den 3. Teil von Twilight gelesen hat, was man sollte, bevor man das Buch über Bree liest, weiß, dass sie am Ende stirbt. Im Allgemeinen sind auch viele schon bekannte Elemente vorhanden, aber auch ein paar neue, interessante, wie der Ekel von Freaky Fred.  Meyer sagt zwar, dass sie diese Geschichte aus der Sicht eines richtigen Vampirs schreiben wollte, dem wird sie aber nicht gerecht, da Bree kein blutrünstiger Vampir ist, sondern nur einer, der eben Menschenblut trinkt. Für Twilightlover kein Muss, aber zu empfehlen, wenn einen die ewige, unmögliche Liebesgeschichte nicht nervt.
 




Bewertung: 3,5 von 5 Kiwis!

Rezension zu: "Weil wir uns lieben"

"Weil wir uns lieben" von Colleen Hoover hat 380 Seiten und ist Teil 3 von "Weil ich Layken liebe" und "Weil ich Will liebe".

Klappentext: Ein Auf und Ab der Gefühle - das ist die Liebesbeziehung von Will und Layken seit dem ersten Tag, an dem sie sich trafen. Erst jetzt, nach ihrer Hochzeit, scheint ihr Glück perfekt zu sein - wäre da nicht Wills Vergangenheit, die einen Keil zwischen die beiden zu treiben droht...

Schreibstil & Cover:  Im dritten Teil werden die Erlebnisse aus Will´s Sicht geschildert, während Layken und Will sich in ihrer Hochzeitsnacht befinden. Die Außengeschichte, also das was im Moment passiert, besteht eigentlich nur aus Küssen und Kuscheln, was ich ein bisschen... komisch finde. Die Flashbacks sind zwar interessant, aber man weiß ja, wie es ausgeht. Das Cover ist, wie die anderen der Reihe, sehr schön, aber schlicht, und man kann den Zusammenhang zwischen "Weil ich Layken liebe" und "Weil ich Will liebe" sofort erkennen. Hoover´s Schreibstil ist natürlich immer noch so gut wie vorher, aber es wirkt ein bisschen erzwungen, als wollte sie nur noch einen Bestseller verkaufen.

My personal mind: Ich finde das Buch nicht gelungen. Klar, die ersten beiden Teile waren super, keine Frage, und jeden hat ihre Zukunft interessiert, aber der dritte Teil wirkt gestellt, übertrieben und ist einfach zu "typisch". Die Zukunft der Beiden ist zwar interessant, aber ich denke mir lieber selbst den weiteren Verlauf der Story aus, und dafür, dass von den 380 Seiten mehr als 250 nur Wiederholung ist, sind die 9,90€ zu viel. Der Klappentext verspricht zu viel, da Will´s Vergangenheit nur im ersten Flashback vorkommt, und das ist die Trennung von Vaughn. Auch der Streit im Hotelzimmer wirkt erzwungen und so, als wollte Hoover noch Spannung reinbringen.



Bewertung: Das Cover ist super, aber die Geschichte hat mich nicht wirklich begeistert, es tut mir fast weh, aber ich kann "Weil wir uns lieben" nur 1,5 von 5 Kiwis geben :,(

Donnerstag, 30. Juni 2016

"Waiting for" Wednesday: Jahreszeiten Reihe



Die Jahreszeiten-Reihe, Morgentau, Abendsonne, Nachtblüte und Tagwind, von Jennifer Wolf handelt von unterschiedlichen Göttern, die in unterschiedliche Probleme verstrickt sind. Ich glaube, sie haben nichts miteinander zu tun, bin mir aber nicht sicher. Hier die Klappentexte:

Klappentext Morgentau: Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?

 Klappentext Abendsonne: Niemals hätte sich Dahlia träumen lassen, dass sie einst zu den Auserwählten der Jahreszeiten gehören könnte. Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört sie nicht in die Nähe von Göttern, sondern aufs Feld, wo sie von klein auf Lavendelblüten pflückt und ihre Familie unterstützt. Aber die Anweisung der Göttin Gaia hätte klarer nicht sein können: Dieses Mal soll ein Mädchen aus Hemera zu ihren vier Söhnen geschickt werden und sich ein Jahrhundert lang an einen von ihnen binden. Sollte Daliah die Auserwählte werden, für wen würde sie sich entscheiden? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter?

Klappentext Nachtblüte: Ilea Sola Sommerkind ist eine Jahreszeitentochter. Sie kann Licht brechen und eine warme Brise herbeirufen. Wenn sie ihre Sommerkräfte einsetzt, verwandelt sich ihr sonst brünettes Haar in ein strahlendes Blond. Sie ist nicht das einzige Jahreszeitenkind, seit die Göttin Gaia ihren Söhnen erlaubt hat, sich unter die Menschen zu mischen, und dennoch ist sie etwas Besonderes, denn nur sie stammt vom Sommer ab. Und so ist ihr Heim auch dasjenige, das sich der Sommergott diesmal für seinen Aufenthalt ausgesucht hat. Doch als er dabei schwer verunglückt, muss sie einen weiteren Gott beherrbergen: Aviv, den Frühling. Den einzigen Jahreszeitengott, der seit fünfhundert Jahren den Frauen entsagt und die Erde gemieden hat ...

Klappentext Tagwind:  Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Mit einer bewundernswerten Fürsorglichkeit kümmert er sich neben seinen Geschwistern auch um das jüngste Götterkind der Jahreszeiten und würde sofort sein Leben für seine Familie geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Nicht nur trennen die beiden ganze Welten an gelebter Zeit, auch ist die Person dafür bekannt, niemandem jemals ihre Liebe geschenkt zu haben. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…

Hier habe ich euch noch einen kleinen Textausschnitt aus Tagwind, Teil 4:

Tagwind: Ich verkrampfe meine Finger unter dem Tisch zu einer Faust. Berühren ist verboten. Egal was seine Stimme mit mir macht. Und diese Augen. Dieser Duft, der die ganze Küche erfüllt. Was macht er nur mit mir? Mein ganzes Leben kommt mir vor, wie eine große Maske, die er immer und immer wieder runterreißt und die dadurch bereits schwere Schäden erlitten hat.

 Ich finde, das klingt sehr interessant und an dem Ausschnitt sieht man auch, dass der Schreibstil von Jennifer Wolf super ist. 
Als e-books gibt es alle Teile schon, aber wer auch lieber ein Buch in der Hand hält, kann sich auf den 28.07.2016 für Morgentau, den November 2016 für Abendsonne, den Februar 2017 für  Nachtblüte und den Herbst 2017 für Tagwind freuen. 
Im Oktober 2016 kommt dann auch noch der letzte Band, ein Zusatzband, Götterkind als e-book raus, hier der Klappentext:

Klappentext Götterkind: Liora Vivian Götterkind ist eine direkte Nachfahrin der Jahreszeitengötter. Doch so schön es auch ist, einen Frühlingsgott zum Vater zu haben, der zur Aufmunterung Tausende Blumen um einen herum wachsen lässt, oder mit den Sommerkräften seiner Mutter den Wind und das Licht beeinflussen zu können, manchmal fühlt sich Liora als einziges Götterkind auf Erden ziemlich einsam. Dabei schließen sie die anderen Mädchen nicht nur aus Neid auf ihre Herkunft aus, sondern vor allem deswegen, weil sie mit Niklas Tagwind befreundet ist, dem absoluten Schulschwarm. Jeder denkt, dass die beiden über kurz oder lang ein Paar werden würden, doch Lioras Herz schlägt für jemand anderen. Jemanden, den gerade sie als Götterkind nicht lieben darf …

 Ich denke allerdings, dass ich warten werde, bis auch Götterkind als Taschenbuch erschienen ist und kaufe mir dann einen Schuber mit allen fünf Teilen. 
Interessiert euch das Thema auch? Habt ihr vor, sie zu kaufen, oder habt ihr sie sogar schon?




 





Montag, 27. Juni 2016

Rezension zu: Onyx

Onyx, geschrieben von Jennifer L. Armentrout, hat 460 Seiten, ist im Carles Verlag erschienen und ist Teil 2 der Lux-Reihe, in der Obsidian Teil 1 ist (siehe Rezension: Obsidian).

Klappentext: Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?

Schriftstil & Cover: Wie ich ja schon in der Rezenzion zu Obsidian erwähnt habe, finde ich den Schreibstil von Jennifer L. Armentrout gigantisch. Man kommt den tiefsten Rätseln - und Katy´s "Macht" - auf die Spuren und ich finde es super, dass auch eine neue Spezies, die "Geheilten", hinzukommt, sowie die vielen Personen, die Katy und Daemon verraten, außerdem finde ich es toll, dass man mehr über Dawson zu hören bekommt *SPOILER* und er am Ende gerettet wird, was dem ganzen ein Happy End verschafft. *SPOILERENDE* Jetzt zum Cover. Nach Obsidian dachte ich, dass es nicht mehr besser geht, aber es ging besser. Es ist wieder der Punktfilter zum Einsatz gekommen und dem ganzen wurde noch ein rosiger Schimmer übergelegt, was einfach perfekt aussieht.

My personal Mind: Wie ich schon Obsidian geliebt habe, so liebe ich auch Onyx, und noch mehr. Es geht dieses Mal nicht nur um das Allgemeine, wie in Obsidian, sondern Katy und Daemon haben eine Mission, die für sie beide wichtig ist. Im Laufe des Buches kommen die Beiden sich auch immer näher, wodurch die Geschichte jetzt eine Mischung aus Romantik, Science-Fiction und Abenteuer ist. Das ist eine super Mischung und ich hoffe, diese geht im nächsten Buch nicht verlieren.



Obsidian und Onyx
Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Rezension zu: Obsidian

Obsidian von Jennifer L. Armentrout ist Teil 1 der Lux-Reihe, die im Carlsen Verlag erschienen ist und 400 Seiten hat.

Klappentext: Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…

Schreibstil & Cover: Okay, bevor ich irgendwas über den Schreibstil sage, kann mir mal jemand erklären, wie jemand so ein wunderschönes Cover mache kann?? Ich finde es einfach wunder-, wunder-, wunderschön, wie jeder andere wahrscheinlich auch. Allgemein finde ich den Punktfilter für Licht ja schon cool, aber so fabelhaft wie auf diesem Cover (und auch auf den anderen der Reihe) habe ich ihn selten verwendet gesehen. Ja, das war ein Coverkauf und ich stehe dazu! Jetzt zum Schreibstil. Katy ist eine sehr starke und selbstbewusste Protagonistin, und ich liebe die kleinen Streitereien zwischen Katy und Daemon. Man möchte immer mehr über die Lux, Aliens vom Planeten Lux, hinter dem Abell, erfahren, und ist über jede kleine Info ihrer Kräfte überrascht und "saugt sie auf". Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist nicht so wie bei jedem anderem Buch - was deutlich Pluspunkte bringt. Auch am Ende des Teiles bleiben noch viele Fragen offen, weshalb ich sofort zum nächsten Teil - Onyx - gegriffen habe.

My personal mind: Das Buch ist sehr spannend, die Geschichte baut sich im Laufe der 400 Seiten gut auf, es gibt keine langweiligen Momente, und die Abende am See sind ja wohl mal einfach perfekt. Am Anfang, bei einem Spaziergang auf den Bergen, wird schon Spannung aufgebaut, da sie von einem Bären angegriffen werden und Katy einen Lichtblitz sieht, Daemon aber keine Antwort gibt. Es ist kein typisches Fantasybuch mit einer Liebesgeschichte, alles ist so real geschrieben, und trotzdem so unreal, dass es einfach perfekt ist.



Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Rezension zu: Die rote Königin

Die Rote Königin von Victoria Aveyard ist im Carlsen Verlag erschienen, wurde von Birgit Schmitz übersetzt und hat (gebunden) 512 Seiten.

Klappentext: Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten!
Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …

Schreibstil & Cover: Ich finde Aveyard´s Schreibstil fantastisch, sie erklärt detailreich, aber auch locker, wie Mare versucht sich in die ihr unbekannte "silberne" Welt einzufügen, die Idee des Buches ist einfach nur super und perfekt umgesetzt. Ein besonderer Wendepunkt ist natürlich *SPOILER* als Maven Mare verrät, was auch vorher niemand erahnen kann, da er sich ihr gegenüber supernett verhält. *SPOILERENDE* Man stellt sich während dem Lesen so viele Fragen, und kann sich, mehr oder weniger, gut in ihre Situation versetzen. Das Cover regt zum lesen an, das Thema der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten wird dort ebenfalls verwendet - Rot und Silber. Es ist nicht mit Informationen vollgestopft, ganz im Gegenteil, man sieht nur den Titel, die Autorin und den Verlag, was auch nochmal Sapnnung aufbaut.
Und lieben wir nicht alle diese kurzen Auschnitte des Buches auf der Innenseite des Buchdeckels?

My personal mind: Ich fand das Buch einfach fantsatisch, es hat mich absolut mitgerissen und ich fand jede Szene gut beschrieben, es sind keine Schreibfehler vorhanden, keine umgangssprachlichen Fehler oder sonstiges. Alles in Allem ein super Buch, und ich werde mir auf jeden Fall den zweiten und dritten Teil auch noch kaufen.
Buchcover -vorne-

Buchcover -hinten-

Bewertung: 4,5 von 5 Kiwis!