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Montag, 16. Oktober 2017

Post zur Frankfurter Buchmesse am 14. und 15.10

Hallöchen👋💗

Ich habe jetzt zwar lange Zeit nichts mehr gepostet, abeer ich dachte zur Fbm muss ich euch einfach was schreiben, und für Instgram wäre das zu viel geworden😅
Also, ich bin zusammen mit Neele am Samstag und Sonntag dort gewesen, und es war echt super schön😍
Am Samstag sind wir erst so kurz nach zehn angekommen, und haben erstmal Ewigkeiten nach der Jugendbuch-Halle gesucht😅 Dann haben wir uns dort ein bisschen umgesehen, bevor wir als allererstes zu Sandra Regnier am Carlsen Stand gegangen sind. Die Signierstunde war irgendwie nicht sehr gut organisiert, aber bei Cassandra Clare war das ja viel schlimmer😕 Eigentlich wollten wir noch zu Mona Kasten, aber wir haben sie in der falschen Halle gesucht😂 Als nächstes ging es für uns zu Nina MacKay, bei der ich mir Plötzlich Banshee und Rotkäppchen und der Hipsterwolf signieren lassen hab, was ich mir auch dort gekauft habe. Außerdem hat sie wunderschöne Feder-Stifte verteilt, von denen ich mir natürlich auch einen geholt habe😊 Dann haben wir erstmal ziemlich lange Pause gemacht, weil wir keine Lust hatten, uns bei Cassandra Clare anzustellen, was ja dann wohl auch die bessere Entscheidung war😇 Zum Schluss sind wir nur noch zum Bookstagram-Treffen, was echt wunderschön war😍 Ich habe so viele neue Leute kennen gelernt und auch welche getroffen, die ich schon über Instagram kannte. Es war so krass, mal die Leute hinter den Accounts zu sehen! Auch wenn ich mich nicht getraut habe, die "Großen" anzusprechen😀 Na ja, vielleicht nächstes Jahr😅
Oh, und dann haben wir noch den Fischer Verlag gesucht, weil wir da am Sonntag ganz früh hinwollten.
Das hat dann auch perfekt geklappt, wir waren genau um neun an der Schlange für Kerstin Gier, und standen dann auch nur knapp eine Stunde an. Sie konnte mir meinen Schuber zwar nicht signieren, aber schön wars trotzdem😄 Direkt danach haben wir uns bei Jennifer L. Armentrout angestellt, und standen da dann auch ziemlich weit vorne. Während Neele stehen geblieben ist, bin ich kurz zu Ralph Ruthe, ein Autogramm für meine Schwester holen. Im Endeffekt standen wir ca zweieinhalb Stunden bei Jennifer, aber es hat sich so gelohnt😍😍 Ich hatte ja meinen A court of thorns and roses-Fanpulli mit den Namen von den Hauptcharakteren an, und als ich gerade von Jennifer weggelaufen bin, hat sie mir noch "I like your shirt" hinterher gerufen😱😱 Ich wusste gar nicht, dass sie die Bücher gelesen hat😍 Na ja, das war jedenfalls mein Tages-/Wochen-/Monats-Highlight😜
Und als allerletztes haben wir nochmal ganz kurz beim Bookstagram-Treffen vorbeigeguckt, sind da aber ganz schnell wieder weg, weil dann meine Mutter kam und uns abgeholt hat. Alles in allem war es echt ein fantastisches Wochenende, auf dem ich so viele zauberhafte Personen getroffen habe💖
Ich habe hier jetzt niemanden markiert oder so, weil das sonst einfach viel zu viel geworden wäre, und ich nicht einfach nur die Hälfte nennen möchte, wenn dann schon alle💓😊

Ich hoffe wirklich, euch alle nächstes Jahr wieder zu sehen, ich geh bestimmt wieder😄💕

Sonntag, 1. Oktober 2017

Rezension zu "Geliebte Seele" von Sandra Berger

Hallo ihr Lesekiwis!
Es tut mir unendlich leid, dass schon seit April kein Post mehr gekommen ist...
Ich habe da zwar versprochen, mir mehr Zeit für meinen Blog zu nehmen, geklappt hat das aber nicht so wirklich. Wahrscheinlich wird das jetzt auch nicht besser, aber ich gebe mein Bestes :)

Kommen wir zum Punkt: Die Autorin Sandra Berger war so nett, mir ihren neuen Roman "Geliebte Seele"  aus dem Traumschwingen Verlag als Rezensionsexemplar zuzuschicken, und da das Buch am 6. Oktober erschienen ist, finde ich heute einen passenden Tag, um die Rezension mit euch zu teilen.

Klappentext:
In den Gemäuern von Kirchen lauern dunkle Gestalten.
Das hat die 17-jährige Sarah bereits am eigenen Leib erfahren. Als sie von ihrer Mutter genötigt wird, an der Beisetzung ihres Nachbarn teilzunehmen, hilft ihr der mysteriöse Gabriel, die Panikattacke zu
bekämpfen. Doch für diesen Gefallen verlangt er eine Gegenleistung, die Sarah ihm nicht erfüllen will.
Gleichzeitig bekunden die angsteinflössenden Gruftschwestern Interesse an ihr. Doch warum?
Als ihr Exfreund Luke auftaucht, nehmen Sarahs Probleme überhand. Wird er ihr Geheimnis für sich behalten?
Cover und Schreibstil: 
Das Cover, das ursprünglich für das Buch vorgesehen war, hat mir, ganz ehrlich, nicht besonders gut gefallen, dann hat der Verlag allerdings ein neues hinterhergesendet, welches mir viel besser gefällt (siehe unten). Es ist verspielt, aber die Farben Gold und Schwarz harmonieren, wie schon andere Bücher bewiesen haben, sehr gut und wirken elegant. Trotz der Schnörkel kann man den Titel und Autorennamen gut lesen, und das Symbol passt ebenfalls gut dazu (wenn auch nicht 100%ig zur Geschichte). Eine kleine Kritik habe ich dennoch: Ich finde, der Titel ist ein wenig oberflächlich, und hat nicht wirklich viel mit der Story zu tun. Ein schöner Titel ist es allemal, und zum Cover passen tut er auch.
Jetzt zum Schreibstil. Die Autorin hat einen einfachen und unkomplizierten Schreibstil, der alles auf den Punkt bringt. Dafür, dass das Buch nur 202 Seiten hat, passiert eine ganze Menge, und die einzelnen Aktionen werden nicht ausgelutscht. Durch die einfachen und kurz gehaltenen Sätze lässt sich das Buch schnell lesen, und passt gut, wenn man mal zu viel von Schachtelsätzen hat :)

My personal mind:
Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, der Einstieg war passend, das Ende zwar etwas kurz, aber auch gut. Der Höhepunkt ist leicht auszumachen, obwohl es eine Menge spannender Stellen gibt. Man kann zwar erahnen, was die Geschichte für ein Ende haben wird, es ist aber trotzdem spannend, zu sehen, wie sie sich entwickelt. Durch den leicten Schreibstil werden leider nicht allzu viele Emotionen mit dem Leser geteilt, dementsprechend ist das Buch nicht sehr emotional, aber das muss es bei der ganzen Action auch nicht unbedingt sein. Ich finde, die Geschichte wirkt einigermaßen realistisch, obwohl es ein Fantasy-Roman ist (das trifft es am ehesten - ich weiß nicht, wie man so eine Geschichte offiziell nennt😅) 
Mir hat das Buch also echt gut gefallen, abgesehen von ein paar kleinen Mängeln, aber diese sind fast alle persönlicher Natur :)



Bewertung: 3,5 von 5 Kiwis!








Dienstag, 18. April 2017

Rezension zu: Umweg nach Hause

Als erste Rezension dieses Jahr rezensiere ich "Umweg nach Hause" von Jonathan Evison, was ich als Rezensionsexemplar von blanvalet zugesendet bekommen habe, vielen Dank dafür.

Klappentext:
Ben geht's nicht gut - weder persönlich noch finanziell.
Nach einem Crashkurs in "häuslicher Pflege" heuert er bei Trevor an, einem zynischen Jugendlichen, der unheilbar krank ist und im Rollstuhl sitzt. Trev's Vater Bob suchte gleich nach der Diagnose das Weite, was ihm in der Familie natürlich keiner verzeiht. Doch Ben fühlt mit dem verstoßenen und reuigen Vater und überzeugt Trev, mit dem Auto quer durch die USA zu fahren, um ihn zu besuchen. Ein schräger Roadtrip voller überraschender Begegnungen und skurriler Abenteuer beginnt...

Cover und Schreibstil:
Das Cover des Buches ist in einem schönen Orange mit weißer Schrift, Wölkchen und einem blauen Van, was schon erschließen lässt, dass es sich hierbei um eine Roadtrip-Geschichte handelt (was der Klappentext ja bestätigt 😁). Der Schreibstil ist ein lockerer, der sich flüssig lesen lässt und die kurzen Rückblicke in Ben's altes Leben passen gut und sind auch interessant gestaltet, stören also den Lesefluss nicht. Die Idee mit dem Roadtrip zu den sehr besonderen Sehenswürdigkeiten (Beispiel: das zweistöckige Plumpsklo in Illinois) ist gut ausgebaut und zieht sich als roter Faden schön durch das Buch. Die Personen, auf die Trev und Ben treffen, mischen das Ganze auf, und sind (meiner Meinung nach) einer der wichtigsten Teile der Geschichte, zusammen mit dem Vater und der Hintergeschichte von Ben. Diese ist interessant, wie schon erwähnt, mit diesen Flashbacks erzählt, bleibt bis zum Ende spannend und regt zum Weiterlesen an.

My personal mind:
Im Allgemeinen hat mir das Buch sehr gut gefallen, für meinen Geschmack hat allerdings das gewisse Etwas gefehlt, aber das ist meine Meinung. Ich kann "Umweg nach Hause" jedem empfehlen, der ein schönes Buch für zwischendurch sucht, das trotzdem spannend ist.

Bewertung:
 4,5 von 5 Kiwis

Montag, 17. April 2017

Gelesen in Januar - April

Da ich seit diesem Jahr auch ein Bookdiary (Lesetagebuch) führe, kann ich euch in diesem Post alle Bücher zeigen, die ich dieses Jahr gelesen habe. Viel Spaß, und wenn ihr euch eine bestimmte Rezi wünscht, könnt ihr mir das gerne in den Kommentaren mitteilen 😙

Januar:
  • Dein Leuchten, Jay Asher  → 4,5 Sterne
  • Flamingos im Schnee, Wendy Wunder  → 3,5 Sterne
  • Percy Jackson 1-5, Rick Riordan  →4,5 Sterne
  • Papertowns, John Green  →5 Sterne
  • Umweg nach Hause, Jonathan Evinson  →4,5 Sterne
  • Eleanor & Park, Rainbow Rowell  →5 Sterne
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Februar:
  •  Das Leuchten meiner Welt, Sophia Khan  →3 Sterne
  • Maybe Someday, Colleen Hoover  →4,5 Sterne
  • Tintenherz, Cornelia Funke →4,5 Sterne
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März:
  • Tintenblut, Cornelia Funke  →4,5 Sterne
  • Tintentod, Cornelia Funke  →4,5 Sterne
  • Landline, Rainbow Rowell  →5 Sterne
  • Den Mund voll ungesagter Dinge, Anne Freytag  →3,5 Sterne
  • Begin Again, Mona Kasten  →5 Sterne
  • Geliebte Angst, Rebekka Knoll  →3,5 Sterne
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April:
  • Mein bester letzter Sommer, Anne Freytag  → 5 Sterne
  • Elanus, Ursula Poznanski  →4,5 Sterne
  • Trust Again, Mona Kasten  →5 Sterne
  • Ein Sommer und 4 Tage, Adriana Popescu  →5 Sterne
  • Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, J.K. Rowling  →5 Sterne
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Insgesamt  sind das 24 Bücher mit 10 283 Seiten und einer Durchschnittsbewertung von 4.5 Sternen.
Ich bin sehr zufrieden mit diesen Monaten, und den Büchern, die ich gelesen habe, auch wenn ich im Februar ein bisschen durchgehangen bin... Da war ich aber auch 3 Wochen im Ausland😉
Ich hatte viele sehr gute Bücher, das Schlechteste war Das Leuchten meiner Welt von Sophia Khan, weil es für mich einfach viel zu depressiv und verwirrend geschrieben war... Aber, da ich so positiv bewerte, ist 3 auch noch ganz gut😄

Ich bin zurück!

Nachdem ich mehrere Monate lang nur auf meinem Instagram-Profil aktiv war, weil ich einfach keine Zeit für meinen Blog hatte, werde ich jetzt versuchen, mich auch wieder um diesen Blog zu kümmern!
Ich kann natürlich nichts versprechen, und es wird sich auch einiges ändern, aber ich gebe alles😊
Wie ihr vielleicht seht, habe ich den Hintergrund und den Style komplett geändert, außerdem fehlen ein paar Seiten, für die ich einfach keine Zeit (teilweise auch Ideen) habe und die Rezensionen werden auch kürzer sein (auch keine Zeit😓)
Das war jetzt nur ein kurzer Infopost, vielleicht kommt heute noch ein Post über meine gelesenen Bücher und eine Rezension zu einem ausstehenden Rezi-exemplar online.
Vielen Dank, dass ihr diesen Blog lest,
Kiwilovesbooks💕

Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension zu: Einen Wunsch frei

Einen Wunsch frei von Kamy Wicoff hat 446 Seiten und ist im Goldmann Verlag erschienen (Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!)

Klappentext: Ein ganz normaler Morgen, der ganz normale Wahnsinn für Jennifer Sharpe. Während sie ihre Söhne antreibt, sich endlich fertig zu machen, will sie nur schnell die Termine des Tages checken – aber ihr Smartphone ist verschwunden! Doch aus der Katastrophe wird ein Glücksfall, als Jennifer das Handy vor ihrer Wohnungstür findet, ausgestattet mit einer wundersamen neuen App, die es ihr ermöglicht, an zwei Orten zugleich zu sein. So wird aus der dauergestressten alleinerziehenden Mutter Superwoman, die bis spätabends im Büro sitzt und trotzdem ihre Söhne pünktlich von der Schule abholt. Als jedoch ein attraktiver Mann in ihr Leben tritt, stößt selbst Superwoman Jennifer an ihre Grenzen ... Vielleicht ist „alles auf einmal“ doch nicht die Lösung?

Schreibstil & Cover: Das Buch hat eine locker geschriebene Story, die optimistisch rübergebracht wird. Man kann sich den gestressten Alltag von Jennifer gut vorstellen und wüncht sich selbst auch so eine App. Das Ganze ist realistisch, und auch ich würde die App definitiv öfter nutzen als geplant. Die Personen sind detailliert geschildert und ich hatte das Buch schnell durch, weil man unbedingt wissen will, wie das mit den körperlichen Folgen des Wurmloch-reisens und dem 36-Stunden Tagen für Jennifer ausgeht. Ich mochte dr. Sexton, die das Buch mit ihrer verquirlten Art nochmal auf den Kopf stellt. Das Cover, das schlicht gehalten ist, auf dem aber alltägliche Dinge vorzufinden sind, weist nochmal auf das Chaos in Jen's Leben hin. Der Schreibstil von Kamy Wicoff ist, wie schon gesagt, locker und reißt einen leicht mit, allerdings finde ich das Ganze für eine ernste Geschichte fast ein bisschen zu locker.

My personal mind: "Einen Wunsch frei" ist eine schöne Urlaubsgeschichte, die von der Autorin gut rübergebracht wird und allgemein sehr positiv ist. Das Ende ist, wie könnte es auch anders sein, ein Happy End, was mich sehr gefreut hat. Alles in Allem ein echt tolles Buch, das ich gerne gelesen habe.




Bewertung: 4 von 5 Kiwis! 


Sonntag, 16. Oktober 2016

Rezension zu: Wolf Moon River

Wolf Moon River von Rainer Schröder hat 380 Seiten und ist im cbj Verlag erschienen (Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionexemplars!).

Klappentext: Patrick wusste, dass es die Hölle wird – der Trip in die kanadische Wildnis mit dem Lover seiner Mutter und dessen Tochter Olivia. Doch wie nah er Himmel oder Hölle tatsächlich kommen würde, konnte der Siebzehnjährige nicht ahnen. Nachdem das Flugzeug abgestürzt, der Pilot tot und die Mutter verletzt ist, bleibt Patrick nichts anderes übrig, als sich mit der verhassten Olivia zu Fuß durch die Wildnis zu schlagen, um Hilfe zu holen. Doch der Weg in die Zivilisation ist weiter und das Wetter katastrophaler als gedacht. Wie gut, dass sie kurz vor dem Aufgeben auf Jack treffen, der mit dem Kanu auf den Stromschnellen des Wolf Moon Rivers gekentert ist. Doch warum hat der gehetzt wirkende Typ eine Schusswunde? Warum spricht er im Schlaf von einer Leiche? Und wird er wirklich verfolgt? Als Patrick merkt, dass sie auf einen Mörder gesetzt haben, ist es so gut wie zu spät ...

Cover & Schreibstil: Das Cover des Buches ist wunderschön und verleiht dem Ganzen von vornerein einen mysteriösen Eindruck. Die verwendeten Farben passen gut zum Inhalt des Buches, nämlich ein bisschen düster und unheimlich. Die Story ist sehr interessant, und ich finde die Idee von zwei Geschichten, die dann aufeinander treffen super und gut umgesetzt. Geschichte eins, in der vier Freunde in einem Blockhaus mitten im Wald sind, sich betrinken, dann eine Freundin umbringen, einen für schuldig erklären und den dann bei seiner Flucht verfolgen und mit einem Gewehr auf ihn schießen, finde ich ein bisschen... unrealistisch und brutal, vor allem als sie dann auch noch ein Motorboot klauen, aber Geschichte zwei, in der eine "Familie" (Familienkonstellation, siehe Klappentext) auf dem Weg zu einem Blockhaus mitten im Wald mit einem Hubschrauber abstürzt, und Patrick und Olivia dann Hilfe hoeln müssen, ist eher realistisch und auch sehr spannend, da im Laufe der Geschichte immer mehr Erlebnisse aus der Vergangenheit aufgedeckt werden und sich die Jugendlichen immer mehr befreunden. Die Lösung, die sich Jack ausdenkt um zu fliehen, ist ebenfalls nachvollziehbar und der Wendepunkt, der dann passiert, ist wirklich unvorhersehbar und spannend.

My personal mind: Der Autor baut viel Spannung auf und auch an Action mangelt es wirklich nicht. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, war ich ziemlich schnell durch, da man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Also, trotz der Brutalität ist Wolf Moon River ein super gutes Buch, das sich wirklich lohnt.

























Bewertung: 4 von 5 Kiwis!


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Rezension zu: These Broken Stars

These Broken Stars von Amie Kaufman und Meagan Spooner ist im Hyperion Verlag (die englische Version) erschienen und hat 374 Seiten. Ich habe es auf Englisch gelesen, bringe hier aber den Klappentext auf Deutsch.

Klappentext: Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Cover & Schreibstil: Das Cover, sowohl das engliche als auch das deutsche, ist wunderschön, und es war fast ein Coverkauf. Ich wollte eigentlich die deutsche Ausgabe, weil ich da das Cover so toll fand, aber das gab es nur noch es als Hardcover und ich wollte nicht schon wieder 20€ für ein Buch ausgeben (Obwohl es sich gelohnt hätte!). Jedenfalls habe ich dann das englische Taschenbuch gekauft und war sehr zufrieden. Das Kleid, das Lilac auf dem Cover trägt, existiert wirklich, was die Autorinnen in einem Interview veraten haben! Obwohl die Schrift über das ganze Bild geht, kann man die galaktische Szene gut shene, da der Schriftzug nicht zu fett ist (Im Deutschen ist es etwas anders, ich stelle euch unten beide Cover rein).
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist echt super, ich habe viele neue Wörter gelernt, und hatte fast keine Probleme, obwohl ich nicht gerade die Beste in Englisch bin : D. Die Wörter, die dann doch noch unbekannt sind, spielen entweder keine Rolle, oder kommen so oft vor, dass man sich aus den einzelnen Zusammenhängen die Bedeutung schließen kann. Am Anfang jedes Kapitels ist ein Ausschnitt aus einem Interview mit Tarver, das wieder auf der Erde stattfindet, was zwar verrät, dass er gerettet wurde, aber nicht, ob Lilac es geschafft hat. Das steigert noch mal die Spannung, vor allem, da der Leser wirklich Existenzängste hat (War zumindest bei mir so, fragt gewisse Leute, die bei DER Szene dabei waren... XD ) Klar, am Anfang fand ich das mit den mysteriösen Stimmen ein bisschen komisch, aaaber am Ende wird alles (zumindest fast alles) aufgelöst und ich hatte wieder diesen "Aha!"-Moment. Wie ihr schon merkt, das Buch hat mir echt gut gefallen (bis auf ebendiese Stelle, die ich jetzt nicht spoilern werde...)

My personal mind: Ich habe das Buch geliebt, überall mithingeschleppt (deswegen sieht es auch nicht mehr ganz so perfekt aus wie vorher :-(... ), und fand es einfach nur gigantisch. Die SciFi- Elemente sind perfekt gewählt, die Story in sich ist stimmig, und dahinter verbirgt sich noch eine großartige Liebesgeschichte, die zwar vorhersehbar ist, aber besser als erwartet ausformuliert wurde. Es werden tausende Fragen aufgeworfen und ich persönlich warte nur auf die Chance, den zweiten Teil zu bekommen. Ich schätze, mehr muss ich gar nicht sagen, ihr wisst eh schon, wie diese Rezi ausgehen wird : D





Bild vom Carlsen Verlag, da ich nur die englische Ausgabe habe.

























Bewertung: 5 von 5 Kiwis!

Samstag, 24. September 2016

Rezension zu: Magic 2.0 - Plötzlich Zauberer

Magic 2.0 von Scott Meyer ist im Luzifer Verlag erschienen (Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!) und hat 430 Seiten.

Klappentext: Martin Banks ist ein ganz gewöhnlicher Typ, der eine sehr ungewöhnliche Entdeckung gemacht hat: Er kann die Realität manipulieren, denn die Realität ist nichts anderes als ein weiteres Computerprogramm. Doch seine kleinen Veränderungen der Realität hier und da bleiben nicht unbemerkt. Um seinen Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen, entschließt er sich, in der Zeit zurückzureisen und im Mittelalter sein Glück als Zauberer zu versuchen.
Denn was sollte da schon schief gehen?
Als hackender Yankee an König Artus Hof muss Martin sich nun alle Mühe geben, um ein vollwertiger Meister seiner Fähigkeiten zu werden, das Geheimnis um den uralten Zauberer Merlin zu lüften und … ja, ihr wisst schon, möglichst nicht dabei umzukommen und so. 

Schreibstil & Cover: Scott Meyer hat einen einfachen Schreibstil, der für mich am Anfang ein bisschen ungewohnt war, aber gewöhnt sich schnell daran und ich habe ihn bei meinem nächsten Buch fast ein bisschen vermisst. Das Cover passt perfekt zur Geschichte des Hackers und ist nicht zu schlicht und nicht zu überfüllt. Die Schrift, die verwendet wurde, macht gleich auf das Hauptthema der Story aufmerksam - Computerprogramme. Durch den Klappentext bekommt man einen sehr guten Einblick in die Geschichte, aber der Wendepunkt wird nicht verraten und man wird wirklich neugierig. Anfangs hatte ich auch kurz Bedenken, ob ich vielleicht mit den Fachbegriffen (Das Meiste spielt ja immerhin im Mittelalter!) Probleme haben würde, aber alles, was jeder Normalsterbliche nicht verstehen würde, wird sofort erklärt und die Sicherheitsbedingungen, die das Programm schützen, sind zwar nicht unbedingt nachvollziehbar, aber gut ausgedacht. Die Hauptthematik schleicht sich durch das ganze Buch und wird am Ende aufgeklärt, was mir einen kleinen "Aha!"- Moment beschert hat. Die einzelnen Personen sind alle sehr detailliert beschrieben und man gewinnt sie alle schnell lieb.

My personal mind: Die Idee des Buches, man könne mithilfe von einem Computerprogramm durch die Zeit reisen und zaubern, ist wirklich genial, und ich kann euch versprechen, dass man nach dem Lesen nach eben so einem Programm sucht. Ich habe keins gefunden, aber fall jemand von euch es findet... Gebt mir Bescheid :)
Magic 2.0 ist eine dieser Geschichten, bei denen man am Ende wütend auf gewisse Charaktere wird und auch nach dem Beenden noch lange über den weiteren Verlauf von Martin´s Leben nachdenkt, was allein schon mindestens 3 Sterne verdient hat. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht sagen, ohne den Wendepunkt zu verraten, also lest einfach selbst, wie ihr euren Kontostand (kostenlos!) verändern könnt ;-)


 



Bewertung: 4,5 von 5 Kiwis!

Samstag, 10. September 2016

Rezension zu: Seelen

Seelen von Stephenie Meyer hat 864 Seiten und ist im Carlsen Verlag erschienen.

Klappentext: »Seit jener ersten Nacht, in der ich geschrien habe, als ich die Narbe in seinem Nacken ertastete, hat er mich nicht mehr geküsst. Will er mich nicht mehr küssen? Sollte ich ihn vielleicht küssen? Und wenn er das nicht mag? Ich überlege, ob er wirklich so gut aussieht, wie ich glaube, oder ob es mir nur so vorkommt, weil er außer mir und Jamie der einzige Mensch auf der ganzen Welt ist. Er drückt meine Hand und mein Herz donnert gegen meine Rippen. Es schmerzt, dieses Glück.«

Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat ...

Schreibstil & Cover: Seelen ist einer dieser Science-Fiction Romane, die einen einfach umhauen. Stephenie Meyer´s Schreibstil ist mir ja schon von Twilight bekannt, und auch hier ist er einfach fantastisch. Sie beschreibt so super, dass man sich genau vorstellen kann, wie diese kleinen Seelen einem in der Hand liegen. Der Klappentext führt vielleicht zu Verwirrungen, da die Geschichte nicht aus der Sicht von Mel erzählt wird, sondern aus der Sicht von Wanda, und Mel nur in ihren Gedanken mit ihr spricht. Ich finde aber, das wird sehr gut umgesetzt und auch die kurzen Momente, in denen Mel ihren Körper wieder zurück erlangt, sind spannend. Die Sucherin (hat sie eigentlich einen Namen?) ist einer dieser Buchpersonen, die man vom ersten Wort aus hasst. Richtig spannend wird es aber erst, als Wanda Mel´s Wünschen nachgibt und sich auf die Suche nach dem Haus von Mel´s Onkel Jeb macht, der noch menschlich ist. Als sie dieses schließlich finden, ist Mel´s Freude riesig, aber woher sollen ihre Freunde und Verwandte wissen, dass sie noch irgendwo da drin existiert? Normalerweise werden die Menschen nämlich von den Seelen aus ihrem Körper verdrängt, was auch Jeb und seine Familie, sowie Jared, Mel´s große Liebe, und alle anderen Menschren glauben. Einzig Jamie, Mel´s kleiner Bruder, glaubt daran, dass Mel noch lebt. Nach langen Diskussionen nehmen die Menschen Wanda/ Mel auf und diese darf in die riesigen, unterirdischen Gewölbe, die man sich ebenfalls richtig gut vorstellen kann. Wanda verbringt immer mehr Zeit mit der Gruppe, gliedert sich gut ein und sehnt sich, genau wie Mel, nach Jared, der sich immernoch vor ihr verschließt. Aber die Menschen wollen immernoch alle Seelen vertreiben und Wanda sieht bald ein, dass auch sie nicht bleiben kann. Sie zeigt den Menschen eine Methode, wie sie die Seelen aus den Körpern rausholen können, ohne diesen zu schaden. Irgendwann ist auch sie dran, aber Jamie und Ian, in den sie sich verliebt hat, retten sie - und Mel.

My personal Mind: Ich habe erst das Buch gelesen und ein paar Tage später den Film gesehen, der zwar gut umgesetzt ist, aber meiner Meinung nach fehlen die vielen Freundschaften, die Wanda schließt und die Geschichten aus ihren vorherigen Leben. Allerdings hat dieser mir aber auch gezeigt, wie wunderschön und supergut das Buch eigentlich ist. Deshalb bekommt das Buch von mir 5 von 5 Kiwis, die es echt verdient hat, und der Film 3,5 von 5 Kiwis!